Weitere Floorball-Großevents in Berlin und Brandenburg

Der FVBB hat sich dieses Jahr mit der Ausrichtung des Final4, der Deutschen Meisterschaft U15w und U17 KF durch den RSV Mellensee, sowie des Bundesfinals zu einer Hochburg deutscher Floorball-Großevents gemausert. Das darf zwar auch langfristig so bleiben, die Projekte sollen aber weiterhin nachhaltig organisiert werden. Ein Ausblick.

Erst vor Kurzem punktete Berlin mit einem erstklassigen Finale der Schulteams im Horst-Korber-Sportzentrum am Glockenturm. Auf vier Feldern präsentierten sich 32 Teams aus sämtlichen Floorballregionen der Republik. Mit einer Crew von 30 Helfer*innen zeigte Berlin, was in Zukunft hier entstehen soll. Weitere Infos können der Turnierseite entnommen werden.

Die Platzierungen:
WK IV - Goethegymnasium Weißenfels (Sachsen-Anhalt)
WK III - Eilun Feer Skuul (Schleswig-Holstein)
WK II - Chemnitzer Schulmodell (Sachsen)

Schon im März hatten sich alle Blicke auf Berlin gerichtet. Das Floorball Final4 brachte die junge Sportart in die Medien, brach alle deutschen Zuschauerrekorde und überzeugte Besucher*innen wie Teilnehmer*innen mit einer tadellosen Organisation. Tatsächlich erreichte den FVBB vor Kurzem auch eine offizielle Anfrage des Dachverbandes, das Final4 – nach der erfolgreichen Ausrichtung 2018 – langfristig in Berlin anzusiedeln.

Nach eingängiger Prüfung aller aktuellen Herausforderungen, entschied sich der Vorstand auf eine Bewerbung für 2019 zu verzichten. „Das Bundesfinale sowie das Final4 waren zwei überaus anstrengende Projekte, die in diversen Bereichen die Möglichkeiten des Ehrenamts ausgereizt haben“, erklärt FVBB-Präsident Adrian Mühle. „Wir können uns durchaus vorstellen, beide Veranstaltungen langfristig in Berlin auszurichten. Damit das aber nachhaltig funktionieren kann, müssen wir dafür zunächst die organisatorische Infrastruktur schaffen.“

Der Verband wird in den kommendem Monaten weitere Gespräche mit der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport führen, um auch die Stadt als feste Partnerin an der Seite zu wissen. „Sollte uns das gelingen“, ergänzt Jan Kratochvil, Projektleiter des diesjährigen Final4, „könnte das Event bald in die Hauptstadt zurückkehren. Und vielleicht gelingt es uns dann sogar noch eine Schippe draufzulegen.“

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